ABC für Eltern

A

Adventsbasteln

Die Adventszeit starten wir an der Everwordschule gemeinschaftlich: immer am Freitag vor dem 1. Advent schmücken wir mit allen Klassen und vielen Eltern und Großeltern die Fenster der Schule weihnachtlich. Das Thema wechselt.

Schon oft haben wir an diesem Tag auch Weihnachtspäckchen gepackt für die „Aktion Kleiner Prinz“.

AG’s

AG´s bereichern das Schulleben. Bei guter Lehrerbesetzung bietet die Everwordschule für die Jahrgänge 3 und 4 Arbeitsgemeinschaften an, die die Kinder zusätzlich besuchen können.

Anmeldungen

Die Anmeldungen für das kommende erste Schuljahr finden immer Anfang November des Vorjahres statt. 

Sollten Sie nach Freckenhorst ziehen, können Sie Ihr Kind jederzeit an der Everwordschule anmelden, sofern es schon eine andere Schule besucht.

 

Arbeits- und Sozialverhalten

Die Basis für ein erfolgreiches Lernen ist ein gutes Arbeits- und Sozialverhalten. Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler von Beginn an Selbständigkeit entwickeln, anstrengungsbereit sind und Freude am gemeinsamen Lernen haben.

In der Schule werden die Kinder angeleitet, ihre Arbeiten selbstständig, ordentlich und zügig zu erledigen, bei schwierigen Aufgaben nicht sofort aufzugeben und nach Lösungswegen zu suchen. Ebenso wichtig ist es, dass Kinder lernen, in einer Gruppe zu arbeiten, anderen zu helfen und sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Diese Faktoren sind nicht nur für die Grundschullaufbahn der Kinder von Bedeutung. Auch in den Zeugnissen werden Arbeits- und Sozialverhalten der Schüler beschrieben.

Aufsicht

Ab 7.30 Uhr wird die Hofaufsicht von einer Lehrkraft und ab 7:45 Uhr von zwei Lehräften durchgeführt. Auch in den Hofpausen sind  zwei LehrerInnen zur Aufsicht auf dem Schulhof. Sie sind jederzeit Ansprechpartner für die Kinder. Bei längeren Wartezeiten der Buskinder gibt es eine Busaufsicht. Während der Pausen sind die Klassenräume verschlossen. Falls es stark regnet, verbringen wir die Pause im Klassenraum. Aufsicht führt dann die Lehrkraft, die in der Stunde vor der Pause die Klasse unterrichtete. Sprechen Sie die Aufsicht an, wenn Sie unser Schulgebäude vor 8:50 Uhr betreten möchten.

Ausflüge

Hin und wieder finden große Ausflüge in die Umgebung statt, z.B. in den Zoo, in den Vierjahreszeiten-Park nach Oelde, ins Theater oder ähnliches. Kleinere Unterrichtsgänge, z.B. zur Bücherei, in den Wald oder in die Stiftskirche werden passend zum aktuellen Unterrichtsthema unternommen. Die Kosten für Ausflüge werden von den Eltern übernommen. Förderberechtigte Familien können beim Jobcenter Mittel des Bildungs- und Teilhabepakets beantragen.

Autorenlesung

Jährlich findet eine Autorenlesung für den 3. Jahrgang statt. Die Kinderbuchautoren wechseln dabei. Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit allen Warendorfer Grundschulen und der Stadtbücherei statt. Nähere Informationen werden dem 3. Jahrgang im Vorfeld schriftlich mitgeteilt.

B

Beurlaubung

Eine Beurlaubung oder Freistellung vom Unterricht kann nur aus zwingenden Gründen gewährt werden. Sie ist bei der Klassenleitung möglichst frühzeitig und immer schriftlich zu beantragen.

Beurlaubungen direkt vor oder nach den Ferien sind in der Regel nicht möglich. Diese können  ausschließlich schriftlich bei der Schulleitung beantragt und nur in sehr besonderen Ausnahmefällen von dieser genehmigt werden.

Bewegliche Ferientage

In jedem Schuljahr gibt es drei bis vier bewegliche Ferientage, die in Absprache mit allen Warendorfer Schulen von der Schulkonferenz beschlossen werden. Zwei der vier beweglichen Ferientage sind immer der Rosenmontag und der Warendorfer Fettmarkt (falls er nicht ohnehin in den Herbstferien liegt). Die anderen Termine finden Sie in unserem Terminkalender.

Bildungs- und Teilhabepaket (BUT)

s. Schulsozialarbeit

Bis-Mittag-Betreuung

Für Familien, deren Kinder noch eine Betreuung nach dem Unterricht benötigen, bieten wir die Bis-Mittag-Betreuung an. Die Kinder werden hier nach dem Unterricht bis 13.20 Uhr betreut. Im Gegensatz zur OGS wird in der Bis-Mittag-Betreuung kein Mittagessen und keine Hausaufgabenbetreuung angeboten. Die Räume der Bis-Mittag-Betreuung befinden sich im Erdgeschoss des Schulgebäudes, Raum 6 und 7.

Weitere Informationen finden Sie im Bereich „Betreuung/OGS“

Bringen und Abholen des Schulkindes

Ab 7.30 Uhr ist eine Aufsicht auf dem Schulhof. Jede Klasse hat auf dem Schulhof einen Aufstellplatz. Dort sammeln sich die Kinder nach dem Klingeln und werden von ihrer LehrerIn abgeholt. Sollten Sie Ihr Kind zur Schule bringen, verabschieden Sie sich bitte auf dem Schulhof von ihm. Falls Sie Ihr Kind abholen, vereinbaren Sie bitte ebenso einen Treffpunkt auf dem Schulhof. Es gehört zur Entwicklung der Selbständigkeit, dass die Kinder die letzten Meter bis zum Klassenraum und zurück alleine gehen, dass sie sich alleine die Jacke an- und ausziehen und auch dass sie ihre Schultasche selber tragen. Trauen Sie das Ihrem Kind ruhig zu.

Bitte fahren Sie weder morgens noch mittags mit dem Auto in die Straße „Am Wörden“, um Ihr Kind zu bringen oder abzuholen. Die Durchfahrt mit dem PKW ist verboten. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind einen Treffpunkt, z.B. auf dem Parkplatz hinter der ehemaligen Hauptschulturnhalle.

Bücherei

Unsere schuleigene Bücherei steht allen Kindern der Everwordschule zur Verfügung. Mindestens einmal pro Monat besucht jede Klasse die Bücherei zum Ausleihen, Lesen oder Erkunden von Büchern.

 

Bundesjugendspiele

Wir veranstalten jedes Jahr meist kurz vor den Sommerferien die Bundesjugendspiele. Diese verbinden wir mit einem Spielfest(beispielsweise zum Thema „Rund um den Ball“). Jede Klasse bereitet ein Spiel vor, das von Eltern betreut wird. So können die Kinder zwischen den Stationen der Bundesjugendspiele (Weitsprung, Weitwurf, Sprint) die angebotenen Spiele spielen.

Der Unterricht beginnt wie gewohnt zur 1. Stunde und endet nach der 4. Stunde. Bitte lassen Sie Ihr Kind bereits in Sportkleidung zur Schule kommen. Geben Sie ausreichend Verpflegung mit.  Der Tornister kann an diesem Tag zu Hause bleiben.

Buskinder

Die Schülerinnen und Schüler aus den Bauernschaften werden mit dem Schulbulli abgeholt.

Anrecht auf Beförderung mit dem Schulbulli haben nur Kinder, deren Schulweg weiter als 2 km beträgt und die auf dem Gebiet des Stadtteils Freckenhorst wohnen.

C

Computer und Medienerziehung

Computer und Internet sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. In der Grundschule lernen die Kinder den kritischen und bewussten Umgang mit diesen Medien. Unsere Schule verfügt in jedem Raum über einen WLAN-Zugang. Zukünftig wird es 32 IPads geben, die flexibel in den Klassenräumen eingesetzt werden können. Auch Laptops kommen demnächst zum Einsatz. Es stehen mehrere Lernprogramme zu Verfügung, zum Beispiel „Lernwerkstatt“, „Blitzrechnen“, „ABC der Tiere“. Seit kurzer Zeit verfügt die Everwordschule über eine interaktive Tafel (Smart Board) im Musikraum.

Im Klassenunterricht eingebunden sollen die Kinder Medienerziehung erfahren, angeleitet den Umgang mit dem PC erlernen und reflektieren, Software benutzen, Texte verfassen sowie im Internet recherchieren können. Die Everwordschule wird im kommenden Schuljahr (2019/20) ihr Medienkonzept fundiert überarbeiten und neu auftstellen.

Viele Kinder haben zu Hause viel Zugang zu neuen Medien. Wir empfehlen, die „Monitorzeit“ (PC/ Laptop/ Tablet/ Smartphone/Spielekonsolen/Fernsehen,) für Grundschulkinder auf 30 Minuten pro Tag insgesamt zu beschränken und immer wieder auch „medienfreie“ Tage einzurichten.

D

Deutschunterricht

Im Fach Deutsch arbeiten wir in allen Jahrgängen mit dem Lehrwerk ABC der Tiere – Lesen und Schreiben in Silben (Lesefibel, Arbeitsheft, Schreiblehrgang, Sprachbuch

Die Silbenmethode ermöglicht Kindern aller Leistungsniveaus, sich zu möglichst flüssigen Lesern und guten Schreibern zu entwickeln.

Das „ABC der Tiere“ setzt die Silbenmethode konsequent für das Lesen- und Schreibenlernen um. Hierbei wird großer Wert auf die Rechtschreibung von Anfang an gelegt.

Bei der konsequenten Verwendung der Silbenmethode von Anfang an – also dem Sprechen, Lesen und Schreiben in Silben – kann in vielen Fällen eine Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS) verhindert bzw. dieser vorgebeugt werden.

In der Everwordschule finden viele Lese-Aktivitäten statt. Unser vorrangiges Ziel ist dabei der Ausbau der Lesekompetenz. Nicht nur die Vermittlung der Lesetechnik steht dabei im Vordergrund sondern ebenso der Aufbau und Erhalt der Lesemotivation der Kinder. In Vorlesesituationen erleben die Kinder, dass Lesen Spaß macht, dass Bücher Antworten auf Fragen geben und in neue Welten entführen können.

Ein besonderes Erlebnis für die Kinder ist die jährliche „Lesereise„. Auf dieser Reise wird den Kindern an verschiedenen interessanten Orten in ihrer Schulumgebung in einer besonderen Atmosphäre an einem Schulvormittag vorgelesen. So erscheinen Bücher und ihre Geschichten in einem ganz neuen Licht.

Im 3. Schuljahr erleben die Kinder in der Everwordschule eine Autorenlesung. Autorenlesungen sind in ganz besonderem Maße dazu geeignet, das Interesse an Büchern zu fördern. Sie bieten eine willkommene Abwechslung im Unterrichtsablauf und eröffnen darüber hinaus ganz neue Möglichkeiten, sich mit Literatur zu beschäftigen.
Freie Lesezeiten und Bücher in den Klassen bieten den Kindern Raum zum Stöbern und Schmökern. Auch das Lesen von Klassenlektüren, das Lesen in unserer Leseecke, die Arbeit mit dem Antolin-Leseprogramm am PC, regelmäßige Besuche in der Schul- und Stadtbücherei und die Leseförderung in Kleingruppen dank engagierter Lesemütter und –väter verwandeln die Everwordschule in eine „lesende Schule“.

Unsere Schule verfügt auch über eine eigene kleine Bücherei, die von allen Kindern der Everwordschule genutzt werden kann.

Die Deutschzensur auf den Zeugnissen setzt sich aus den drei Bereichen Lesen, Rechtschreibung sowie mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch zusammen.

E

Eigenanteil

Eltern sind laut Schulgesetz verpflichtet, einen jährlichen Eigenanteil zur Beschaffung von Lehrbüchern und Lehrmitteln zu leisten. Dieser Eigenanteil beträgt 12,00€.

Der Betrag wird am Ende des Schuljahres eingesammelt. Die neuen Bücher für das nächste Schuljahr werden dann von der Schule bestellt.

Die Arbeitsmaterialien wie Hefte, Papier, Klebstoff, Schreib- und Zeichengeräte müssen weiterhin von den Eltern gekauft werden. Die KlassenlehrerInnen geben eine Liste von benötigten Materialien heraus.

Förderberechtigte Familien können beim Jobcenter Mittel des Bildungs- und Teilhabepakets beantragen

Einbände/ Hüllen für Mathe und Deutschbücher

Das bedeutet, dass ins Mathebuch genauso wie ins Sprach- und Lesebuch nichts hinein geschrieben werden darf. Damit die Bücher lange halten, bitten wir Sie, im Laufe der ersten Schulwoche das Mathebuch, das Sprachbuch und das Lesebuch in Klarsichthüllen einzubinden. Sie können die Einbände kaufen, aus geeigneter Folie selbst herstellen, oder auch alte noch brauchbare Hüllen verwenden. Am Ende der ersten Woche werden die Lehrkräfte die Einbände der Bücher kontrollieren.

Elternabend/ Klassenpflegschaftssitzung

Zu Beginn eines neuen Schuljahres sowie eines neuen Halbjahres findet in jeder Klasse ein Elternabend statt. Im Vorfeld werden Sie von den KlassenlehrerInnen schriftlich eingeladen. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen über das Schuljahr. Außerdem wird am ersten Elternabend die Wahl Ihres Klassenpflegschaftsvorsitzenden stattfinden.

Elternbriefe

Über alle wichtigen Vorgänge und Termine werden Sie mehrmals im Laufe des Schuljahres durch die Schulleitung in einem Elternbrief informiert.

Die Elternbriefe werden auch auf unserer Homepage veröffentlicht. (hier klicken, um aktuelle Elternbriefe einzusehen)

Elterngespräche (auch KiTa)

Elterngespräche sind immer möglich und gehören zum Schulalltag dazu. Wenn Sie ein Gespräch wünschen, dann vereinbaren Sie über unser Sekretariat einen Termin mit der Lehrerin oder dem Lehrer (s. Sprechstunden).

Es gibt mehrere fest installierte Termine für Elterngespräche: der Elternsprechtag findet einmal im Herbst und einmal im Frühjahr statt. Bereits lange vor dem ersten Schultag, nämlich direkt nach dem Schulparcours, bieten wir Elterngespräche für unsere Schulneulinge in der KiTa an.

Elternmitwirkung

In der Schule gibt es mehrere gesetzliche Mitwirkungsgremien:

Die Klassenpflegschaft berät und entscheidet mit allen Eltern der Kinder einer Klasse über die Angelegenheiten der jeweiligen Klasse und wählt einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Die wichtigste Aufgabe der Klassenpflegschaftsvorsitzenden ist, bei Bedarf zwischen Elternschaft und KlassenlehrerIn zu vermitteln. Außerdem vertreten sie ihre Klasse in der Schulpflegschaft.

Erfreulicherweise engagieren sich die Klassenpflegschaftsvorsitzenden häufig auch sehr stark bei der Organisation und Durchführung von Klassenfesten und anderen Aktivitäten. Das bereichert das Schulleben sehr, doch bitte beachten Sie, dass diese Form des Engagements nicht zu den eigentlichen Aufgaben der Klassenpflegschaftsvorsitzenden gehört, sondern auch gut von jedem Mitglied der Elternschaft übernommen werden kann.

In der Schulpflegschaft sind die Vorsitzenden aller Klassenpflegschaften vertreten, um gemeinsam mit der Schulleitung über allgemeine Schulangelegenheiten zu beraten. Hier werden auch die Elternvertreter für die Schulkonferenz gewählt. An unserer Schule nehmen auch die Stellvertreter mit beratender Stimme an der Schulpflegschaft teil. Auch die Stellvertreter sind für die Schulkonferenz wählbar.

Die Schulkonferenz ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Schule und besteht an unserer Schule aus sechs gewählten Elternvertretern und sechs von der Lehrerkonferenz gewählten Lehrkräften. Diese zwölf Mitglieder beraten und entscheiden gemeinsam über die Unterrichtsgestaltung und die Schulentwicklung an unserer Schule. Die Schulkonferenz entscheidet zum Beispiel, welche Lehrwerke eingesetzt werden, wann die beweglichen Ferientage gesetzt werden, ab wann im Zeugnis Noten stehen etc.

Herr Stricker ist als Schulleiter Vorsitzender der Schulkonferenz. Die Schulleitung hat bei Abstimmungen kein Stimmrecht. Nur bei Stimmengleichheit kann der Schulleiter durch seine Stimme eine Entscheidung herbeiführen.

Elternsprechtag

Zweimal im Schuljahr führen wir nachmittags Elternsprechtage durch. Dort findet ein Austausch über den schulischen Entwicklungsstand Ihres Kindes statt. Im Herbst ist der Sprechtag für alle Jahrgänge vorgesehen, im Frühjahr für die Jahrgänge eins bis drei. Der vierte Jahrgang hat im Januar ein Beratungsgespräch bezüglich des Überganges in die weiterführende Schule.

Zum Elternsprechtag werden Eltern rechtzeitig von den KlassenlehrerInnen eingeladen. Ein Gespräch am Elternsprechtag dauert in der Regel 10 Minuten. Sollte eine umfangreichere Gesprächszeit nötig sein, vereinbaren Sie bitte einen separaten Gesprächstermin mit der Lehrkraft.

Die KlassenlehrerInnen werden von den FachlehrerInnen mit Informationen versorgt, so dass Sie auch Auskünfte über die einzelnen Fächer erhalten können. Elterngespräche mit den FachlehrerInnen sind am Elternsprechtag oft nicht möglich. Wenn Sie ein Gespräch mit einer FachlehrerIn wünschen, ist das auch außerhalb des Elternsprechtags jederzeit möglich. Vereinbaren Sie hierzu einen Terminüber unser Sekretariat (s. Sprechstunden).

Englischunterricht

Englisch ist in Nordrhein-Westfalen inzwischen fester Bestandteil der Stundentafel in der Grundschule. Es wird ab dem zweiten Halbjahr der Klasse 1 im Umfang von zwei Wochenstunden unterrichtet. Dabei stehen das Sprechen und vor allem das Hören und Verstehen im Vordergrund. Die Kinder erlernen elementare sprachliche Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es ihnen ermöglichen, einfaches Englisch zu verstehen und sich in vertrauten Gesprächssituationen zu verständigen. Mit spielerischem Herangehen werden ein grundlegender Wortschatz und einfache Sprachstrukturen aufgebaut sowie Kenntnisse über die Lebenswelt von Kindern in englischsprachigen Ländern vermittelt.

Ab der 3. Klasse fließt auch die schriftliche Komponente mit ein, und die Kinder lernen immer mehr, sich schriftlich auszudrücken und Geschriebenes zu lesen. Erste schriftliche Tests erfolgen ab Klasse 3, jedoch ohne Bewertung.

Erziehungsvereinbarung

Eine Erziehungsvereinbarung ist gerade in Arbeit. Sie soll im Dezember 2019 von der Schulkonferenz beschlossen werden.

F

Fahrrad

Verkehrspsychologen und der GUVV raten davon ab, Kinder vor der Radfahrausbildung im 4. Schuljahr alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen. Das Zurücklegen des Schulweges mit dem Fahrrad müssen die Erziehungsberechtigten selbst verantworten. Keine Schule kann und wird dies verbieten.

In Freckenhorst kommen jedoch auch viele jüngere Kinder täglich mit dem Rad zur Schule. Wir sind sehr froh darüber, dass die Kinder in der Regel von einem Erwachsenen begleitet werden.

Die Fahrradständer befinden sich für die Kinder des 1. und 2. Schuljahres auf dem kleinen Schulhof und für die Kinder des 3. und 4. Schuljahres auf dem großen Schulhof. Ihre Kinder sollten stets mit einem verkehrssicheren Fahrrad und einem Fahrradhelm zur Schule fahren. Das Fahrrad sollte immer abgeschlossen werden! Markieren Sie den Fahrradschlüssel mit einem gut sichtbaren Anhänger, so ist er bei Verlust schnell zu finden und wieder zu erkennen.

Roller parken auf dem kleinen Schulhof unter der Feuertreppe.

Feier zur Begrüßung der Jahreszeiten

Mit einer kleinen Feier wird jede Jahreszeit begrüßt. Neben dem gemeinsamen Singen, wechseln sich die einzelnen Klassen mit kleinen Beiträgen ab. Die Feier findet in der Eingangshalle statt.

Flöten-AG

Die Kinder der Everwordschule erhalten die Möglichkeit, einen (zusätzlichen) Flötenkurs zu belegen. Der Kurs findet in der Regel im Anschluss an den Unterricht statt und wird in Kooperation mit der Musikschule angeboten. Der Kurs beginnt in der Regel im ersten Schuljahr zum Halbjahreswechsel.

Förderverein

Der Förderverein der Everwordschule besteht seit 1995 und unterstützt unsere Schule in vielen Dingen und bei zahlreichen Aktionen. Alle Informationen und ein Beitrittsformular finden Sie auf unserer Homepage unter „Förderverein“. Wir freuen uns über jedes neue und bestehende Mitglied.

Ohne unseren Förderverin wären viele Aktionen an der Everwordschule nicht möglich. Wir möchten uns bei allen Mitgliedern und Eltern, die sich im Förderverin enagagieren, von ganzem Herzen bedanken. Hier erfahren Sie mehr über unseren Förderverein.

Frühstück

Kinder verbrauchen viel Energie und haben einen hohen Mineralien- und Vitaminbedarf. Für ihre geistige und körperliche Leistungsfähigkeit ist ein stetiger, leistungsgerechter Energienachschub sehr wichtig. Deshalb ist es notwendig, dass Ihr Kind bereits vor der Schule zu Hause ein erstes Frühstück einnimmt. So helfen Sie Ihrem Kind, ausgeglichen in den Tag zu starten.

Im Schulmorgen frühstücken wir gemeinsam in der Frühstückspause nach der 2. Stunde. Dafür empfehlen wir ein ausgewogenes und abwechslungsreiches Pausenbrot und natürlich Obst, Gemüse und Mineralwasser. Das Frühstück sollte in Butterbrotdosen und gut verschließbaren Trinkflaschen transportiert werden.

Fundsachen

Fundsachen finden Sie oder Ihre Kinder in unserer Fundsachenkiste unter der Treppe in der Eingangshalle. Wertsachen (Schlüssel, Schmuck, Brillen) werden im Sekretariat oder im Lehrerzimmer aufbewahrt.

G

Gemeinsames Lernen (GL)

„Inklusion“ bedeutet, dass Kinder mit Nachteilen oder Behinderungen wenn möglich in der Regelschule gefördert werden können. Seit 2014 haben alle Eltern einen Rechtsanspruch auf Anmeldung und Beschulung in einer Regelschule. Alle Schulen NRWs sind beauftragt, Inklusion zu ermöglichen.

An der Everwordschule sind aktuell zwei Förderschullehrkäfte tätig, die Kinder mit erhöhtem Unterstützungsbedarf begleiten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage unter Inklusion.

Gottesdienste

In unserem Schuljahr gibt es drei große ökumenische Gottesdienste: Jedes Schuljahr beginnt mit dem Einschulungsgottesdienst für die Erstklässler in der Stiftskirche. Kurz vor Weihnachten gestalten wir mit der ganzen Schule einen Adventsgottesdienst, der ebenfalls in der Stiftskirche stattfindet. Zum Schuljahresende feiern die Viertklässler in der ev. Pauluskirche ihren Abschlussgottesdienst.

Darüber hinaus finden in regelmäßigen Abständen kleinere Schulgottesdienste im Rahmen des Religionsunterrichts in der Stifts- bzw. der Pauluskirche statt.

H

Halbjahreszeugnisse

In der Regel werden am letzten Freitag im Januar die Halbjahreszeugnisse im 3. und 4. Schuljahr ausgegeben.

An diesem Tag endet der Unterricht für alle Klassen (1-4) bereits nach der 3. Stunde um 10.45 Uhr.

Handy

Handys sind in der Schule für Kinder nicht erlaubt.

Nur in begründeten Ausnahmefällen dürfen Handys mit in die Schule genommen werden. Die LehrerIn ist darüber zu informieren.

Hausaufgaben

Generell gilt für die Hausaufgaben ein zeitlicher Rahmen, der sich wie folgt gestaltet:

1. und 2. Klasse bis zu 30 Minuten bzw. 3. und 4. Klasse bis zu 45 Minuten. Diese Zeit sollten die Kinder intensiv nutzen. (Die Hausaufgaben sind in der Regel in diesem zeitlichen Rahmen gut zu schaffen und sollten demnach vollständig erledigt werden.)

Die Kinder müssen die Hausaufgaben möglichst selbstständig erledigen. Gerne dürfen die Eltern das Kind bei den Hausaufgaben unterstützen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass das Kind dabei die Verantwortung für die Hausaufgaben selbst trägt, nicht die Eltern. Das Kind muss selber wissen, was es auf hat. Es soll sein Material selber aus- und wieder einpacken. Es soll lernen, sich die Zeit selber richtig einzuteilen.

„Mama, wie geht das?“: Diese Frage bringt Eltern oft in Schwierigkeiten, denn einerseits möchte man das Kind nicht mit dieser Frage alleine lassen, andererseits werden in den Hausaufgaben in der Regel nur Übungen von bereits Gelerntem gefordert. Die Antwort sollte also immer heißen: „Versuche erst selber!“ Das Kind müsste es eigentlich selber wissen. Häufig muss eine Aufgabenstellung nur gelesen werden. Das ist manchmal ein schwerer Schritt, den man sich gerne abnehmen lässt. Bitte geben Sie Ihrem Kind immer die Möglichkeit, es selber herauszubekommen, denn das stärkt die Selbsttätigkeit und ist zudem auch im Schulvormittag erforderlich.

Hausaufgaben müssen nicht fehlerlos sein. Wenn Ihr Kind Ihnen die Hausaufgaben zur Kontrolle vorlegt, dann weisen Sie es nicht auf den konkreten Fehler hin, sondern nennen Sie ihm die Zeile, den Absatz oder das Päckchen, in dem es den Fehler suchen soll. Korrektur nützt dem Kind nur dann, wenn es selber und aktiv dem Fehler auf die Spur kommt.

Sollten es einmal zu viele oder zu schwere Hausaufgaben sein und Sie bemerken, dass Ihr Kind überfordert ist, dann können Sie die Hausaufgabe als Eltern abbrechen und einen entsprechenden Vermerk unter die Hausaufgabe eintragen. Die LehrerInnen werden sich darum kümmern.

Hausaufgaben können auch innerhalb einer Klasse unterschiedlich sein. Sie werden an den Lern- und Leistungsstand der Kinder angepasst. Manchmal wird auch nur eine bestimmte Zeit vorgegeben, die sich ein Kind für die Bearbeitung einer bestimmten Aufgabe nehmen soll.

In der OGS werden die Hausaufgaben von den Kindern während der Hausaufgabenzeit selbständig bearbeitet. Die Kinder werden dabei von den OGS-MitarbeiterInnen und in einigen Gruppen auch von Lehrkräften begleitet. Eeine generelle Hausaufgabenkontrolle kann jedoch nicht erfolgen. Dabei orientiert sich die OGS an dem in der Schule festgelegten zeitlichen Rahmen.

Vor Feiertagen werden grundsätzlich keine Hausaufgaben aufgegeben. Ebenso werden in der Klasse 1 freitags keine Hausaufgaben, dafür aber eine Tornisterkontrolle aufgegeben.

Hausaufgaben bei kranken Kindern

Wer krank ist, braucht keine Hausaufgaben zu machen. Einzige Hausaufgabe ist, gesund zu werden.

Hausschuhe

In den Klassenräumen tragen die Kinder Hausschuhe. Wir geben den Klassenräumen einen wohnlichen Charakter durch Leseecke, Sitzkreis, Eigentumsfächer, Pflanzen… Diese Atmosphäre wird durch das Tragen der Hausschuhe unterstützt und der Klassenraum bleibt sauber.

Das Kind wechselt beim Eintreten bzw. Verlassen des Klassenraums seine Schuhe. Auch an dieser Stelle lernt es, selbständig zu werden und auf seine Sachen zu achten.

Herkunftssprachlicher Unterricht

Einmal im Jahr erfolgt eine Abfrage des Schulamtes ob Interesse an Herkunftssprachlichem Unterricht (z.B. türkisch, russisch, griechisch…) besteht. Sollte im Stadtgebiet Warendorf eine ausreichend große Gruppe gebildet werden können, werden die Eltern über Zeit und Ort des Unterrichts informiert.

I

Ich kann Schule

… nennen wir unser sozialpädagogisches Konzept. Damit unterstützen wir die Kinder beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule und beim Verlauf des ganzen ersten Schuljahres.

Meistens im März vor der Einschulung führen wir gemeinsam mit den Kindergärten unseren Schulparcours durch. Nach einem Auswertungsgespräch mit den jeweiligen ErzieherInnen geben wir ggf. Förderempfehlungen an die Eltern und bieten diesen Gespräche in den Kindergärten an. Wir bleiben auch weiterhin Ansprechpartner und besuchen unsere zukünftigen Schüler vor den Ferien in ihren Kita Gruppen.

Nach der Schulanmeldung sind unsere Sozialpädagogin Frau Iking sowie die Schulleitung Ansprechpartner für die Eltern. Ab dem ersten Schultag kommt die Klassenlehrerin als Ansprechpartner hinzu.

In den ersten Wochen des Schuljahres findet die sozialpädagogische Förderung in den Klassen statt. Die Kinder erhalten Unterstützung bei der Stifthaltung, beim Erlernen der Schreibrichtung von Ziffern und Buchstaben und bei der Raum-Lage Orientierung auf dem Heft, Buch oder Blatt Papier.

Die enge Zusammenarbeit mit der KlassenlehrerIn ist dabei zentraler Bestandteil. Gemeinsam gucken wir genau hin, wie es den Kindern geht und was sie an Förderung brauchen. In ersten Gesprächen werden die Eltern in diesen Förderprozess miteinbezogen. Hier entwickeln wir in Kooperation Ziele und Vorgehensweisen.

Nach den Herbstferien werden kleine Fördergruppen von 4-6 Kindern in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Motorik angeboten. Diese Förderung setzt bei den Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes an. Wenn die Kinder erfahren: „Ich kann Schule“ wird positive Entwicklung möglich.

Inklusion

Bitte lesen Sie unter „Gemeinsames Lernen“ oder auf unserer Homepage unter Inklusion.

Jahreskalender

Einen Jahreskalender mit allen Terminen der Everwordschule im Überblick finden Sie auf unserer Homepage unter „Kalender“.

 

Jahreszeitenfeier

Jede neue Jahreszeit begrüßen wir an der Everwordschule mit einer kleinen Jahreszeitenfeier.

K

Kakao

Seit 2014 wird an der Everwordschule kein Kakao mehr verkauft.

Kalender

Alle aktuellen Termine der Everwordschule finden Sie unter der Ruprik Kalender auf unserer Homepage. Alle Eltern erhalten zu Beginn des Schuljahres bzw. des Halbjahres eine gedruckte kalendarische Terminübersicht.

 

Kirche

Die kath. Stiftskirche und die ev. Pauluskirche werden von unseren Religionsklassen regelmäßig zum Gottesdienst und zur Kirchenraumerkundung besucht. (siehe auch „Gottesdienste“)

Klassenfahrt

Jede Klasse fährt im Laufe der Grundschulzeit in der 3. oder 4. Klasse einmal auf Klassenfahrt. Die Klassenfahrt ist immer ein großes Erlebnis und ein wichtiger Beitrag in der Lernentwicklung der Kinder. Es ist eine Pflichtveranstaltung. Klassenfahrten dauern in der Regel 2-3 Tage. Wohin die Klassen fahren, entscheiden die jeweiligen KlassenlehrerInnen.

Förderberechtigte Familien können beim Jobcenter Mittel des Bildungs- und Teilhabepakets beantragen. Wenn Sie Sorge haben, dass Ihr Kind durch die Situation Klassenfahrt überfordert ist (z.B. Heimweh), setzen Sie sich bitte frühzeitig mit der Klassenleitung Ihres Kindes in Verbindung, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Klassenfotos

Einmal im Schuljahr werden Klassenfotos gemacht, die danach bestellt werden können. Es werden nur Gruppenfotos in der Größe 13×18 gemacht. Die Aufnahmen erscheinen nicht auf der Homepage. Über den genauen Termin werden Sie jeweils im Vorfeld informiert.

Krankheiten, Meldepflicht

Schwere Infektionskrankheiten müssen gemeldet werden. Falls Ihr Kind an Scharlach, Mumps, Windpocken, Masern, Röteln, Ringelröteln, Hepatitis, Krätze oder anderen schweren Infektionskrankheiten leidet, muss diese Diagnose umgehend der Schule gemeldet werden. Nach §34 IfSG meldet die Schule jeden Einzelfall dem Gesundheitsamt Warendorf. Falls eine ansteckende Krankheit in der Schule gemeldet wird, werden alle Eltern über einen Elternbrief darüber informiert.

Krankmeldung

Sollte ein Kind krankheitsbedingt fehlen, sind die Eltern laut Schulgesetz bereits am 1. Fehltag dazu verpflichtet, die Schule zu benachrichtigen. Im Sekretariat können Sie Frau Janz ab 7.30 Uhr erreichen.  Außerdem ist in jedem Fall eine schriftliche Entschuldigung notwendig, die das Kind der KlassenlehrerIn nach überstandener Krankheit mitbringt. Gerne können Sie auch eine Mail ans Sekretariat schreiben.

Ein ärztliches Attest ist nicht notwendig. Es wird von der Schule nur in Ausnahmefällen verlangt.

Kunstunterricht

Alle Kunstmaterialien packen Sie bitte in einen Schuhkarton.

Zeichenpapier besorgen wir. Die DIN A3 – Sammelmappe kann für die gesamte Grundschulzeit genutzt werden.

L

Läuse

Kopflausbefall ist kein Zeichen von fehlender Hygiene. Es kann jeden treffen! Köpfläuse müssen der Schule in jedem Fall gemeldet werden. Nach §34 IfSG meldet die Schule jeden Einzelfall dem Gesundheitsamt Warendorf. Die Eltern der betroffenen Klasse werden von der Schule über das Auftreten von Kopfläusen in der entsprechenden Lerngruppe per Elternbrief informiert. Ein Kind mit Kopflausbefall darf erst nach erfolgreicher Behandlung die Schule wieder besuchen.

Leseecke

Seit der Projektwoche „Baustelle Schule“ im Jahr 2013 befindet sich im Eingangsbereich unter der Treppe unsere Leseecke. Die Leseecke kann in den großen Pausen nach Absprache mit der Klassenlehrkraft von einigen Kindern genutzt werden.

Lesereise

Seit 2011 bereichert die Lesereise unser Schulleben. Einmal im Jahr erwachen überall in Freckenhorst Geschichten zum Leben. An diesem Vormittag verteilen wir in ganz Freckenhorst viele Vorlesestationen. Es sind besonders schöne Plätze im Dorf, in der Natur oder auch Plätze aus der Arbeitswelt oder der Geschichte Freckenhorsts. Die Kinder entdecken bekannte und unbekannte, vielleicht sogar problematische Orte und hören dort ganz unterschiedliche, zum Ort passende Texte.

Alle Kinder von Freckenhorst zwischen 5 und 10 Jahren wandern mit ihren Klassen oder mit ihrer Kindergartengruppe von einer Station zur nächsten. Die Vorleser sind Freunde der Everwordschule, Eltern, Großeltern sowie aktuelle und ehemalige LehrerInnen.

Für die Kinder beginnt der Tag wie gewohnt um 7.55 Uhr auf dem Schulhof. Für die Lesereise braucht jedes Kind feste Schuhe und einen Rucksack mit Frühstück und Getränk und außerdem ein Sitzkissen in einer Plastiktüte, damit es auch bei feuchtem Wetter an den Stationen sitzen kann. Gegen 12.00 Uhr werden alle Kinder wieder an der Schule sein. Damit endet dann der Schultag.

Über den genauen Termin der Lesereise werden Sie jeweils im Vorfeld informiert. Schauen Sie im Kalender der Everwordschule nach.

Einige schöne Orte der Lesereise: auf dem Dachboden der Pauluskirche, im Schlossgarten, auf dem Friedhof, im Atelier, in der Mähdrescherhalle, im Kuhstall, bei der Feuerwehr, in der Krypta, beim Bäcker, im Wald…

Letzter Schultag

Am Freitag vor den Sommerferien haben unsere Viertklässler ihren letzten Schultag an unserer Schule. Die ganze Schule verabschiedet sie um 10.00 Uhr in der Pausenhalle. Die Eltern können gerne mit dazukommen. Der Unterricht endet für alle Kinder an diesem Tag bereits nach der 3. Stunde um 10.45 Uhr.

LRS

Es gibt Schülerinnen und Schüler, bei denen besondere Schwierigkeiten im Bereich des Lesens und Rechtschreibens beobachtet werden. Für diese Kinder sind besondere Fördermaßnahmen notwendig. Die bei uns praktizierte „Silben-Methode“ nach der alle Kinder das Lesen und Schreiben erlernen, ist besonders gut dazu geeignet.

LRS bedeutet für das betroffene Kind und für die Eltern eine schwierige Situation. Die Entwicklung einer angemessen stabilen Rechtschreibung wird in der Regel nach dem 6. Schuljahr erreicht. Bei LRS-Kindern dauert dies deutlich länger; manchmal bleiben Schwierigkeiten lebenslang bestehen. Bei der Förderung geht es daher zunächst vorrangig darum zu lernen, mit der belastenden Situation umzugehen.

Hilfe und Förderung bei LRS kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie auf den Einzelfall bezogen ist. Wir verzichten daher bewusst auf größere LRS-Fördergruppen. Für die Testung, Beratung und Förderung von LRS-Kindern ist an der Everwordschule Frau Schulze Versmar zuständig. Eltern, die eine Lese-Rechtschreibschwäche bei ihrem Kind vermuten oder auch bei einer bereits bestehenden Diagnose können sich bei Frau Schulze Versmar melden (Kontakt über unser Sekretariat).

M

Martinszug

Jedes Jahr startet am 11.11. der Laternenzug um 17.15 Uhr auf unserem Schulhof. Mit allen Kindergärten treffen wir uns eine halbe Stunde später vor der Stiftskirche, sehen St. Martin mit Pferd und erleben das Martinsspiel der Landjugend. Zum Martinszug sind insbesondere alle Kinder des 1. und 2. Schuljahres mit ihren Familien eingeladen, aber natürlich können auch alle anderen, die Zeit und Lust haben, an dieser schönen Veranstaltung teilnehmen.

Mathematikunterricht

Grundlage unseres Mathematikunterrichts ist das Lehrwerk „Denken und Rechnen“.

Im ersten Schuljahr erhalten die Kinder das Mathematikbuch als Verbrauchsmaterial. Ab dem 2. Schuljahr bekommen sie das Schulbuch als Leihgabe von der Schule gestellt. Das Arbeitsheft ergänzt das Buch und wird in allen Schuljahren verwendet.

Auch spezielle Übungshefte kommen zum Einsatz.

Mein Körper gehört mir

‚Die theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück‘ führt dieses Projekt seit vielen Jahren in den vierten Klassen durch. Die Pädagogen spielen kurze Szenen vor, in denen die körperlichen Grenzen von Kindern überschritten und verletzt werden. Sie thematisieren Facetten sexueller Gewalt. Dabei sind sie nah am Alltag erzählt. So können die Kinder leicht nachvollziehen, wie andere Jungen und Mädchen ihre Nein-Gefühle erkennen. Zusätzlich können sie lernen, wie sie Hilfe suchen und finden – zum Beispiel bei den Eltern, die zuhören, dem Trainer, der die Polizei einschaltet, oder der Lehrerin, mit der sie offen reden können. Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben.

Die Eltern können das Projekt auf einem Informationsabend kennen lernen. Dieser Elternabend findet in Warendorf statt (Forum der Franziskusschule) und besonders empfehlenswert, weil er kein trockener Info-Abend ist sondern eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Aufbereitung des wichtigen Themas bietet und den Eltern viele gute Ratschläge gegeben werden.

„Mein Körper gehört mir“ wird in allen Warendorfer Schulen durchgeführt. Das Projekt wird durch die Sparkasse Münsterland-Ost und durch unseren Förderverein finanziell ermöglicht.

Weitere Informationen unter: Mein Körper gehört mir

Musikunterricht

Der Musikunterricht hat die Aufgabe, Freude und Interesse der Kinder an der Musik zu wecken und zu intensivieren. Dabei fördert er auch die Konzentration und Kommunikation.

Die Schwerpunkte des Musikunterrichts sind:

  • Musik machen mit der Stimme
  • Musik machen mit Instrumenten
  • Musik in Bewegung umsetzen

An unserer Schule werden überlieferte und aktuelle Lieder zu verschiedenen Themenbereichen ( z.B. zum Tages- und Jahresverlauf, zu Feiern, zu besonderen Anlässen) gesungen, ebenso Lieder verschiedener Gattungen wie Volkslieder, Kanon, religiöse Lieder oder Lieder aus anderen Ländern.

Mit dem Orff-Instrumentarium können die Kinder Lieder begleiten oder selber rhythmisch improvisieren (Klanggeschichten).

Beim Tanz lernen die Kinder, sich nach vorgegebenem Muster  zu bewegen. Aber auch freie Bewegungen nach Musik oder Bewegungen zu einem Lied können selbst gefunden werden.

Zudem findet ein offenes Singen und Spielen zu den 4 Jahreszeiten in der Pausenhalle für alle Klassen statt, bei dem die musikalischen Fähigkeiten einer Klasse, einer Gruppe oder eines einzelnen Kindes gezeigt werden können. (Begrüßung der Jahreszeiten)

N

Niedrigseilgarten

Dieses Projekt wird einmal im Jahr für alle Kinder der Schule angeboten. Der Niedrigseilgarten wird zwischen den Bäumen vor der Stiftskirche aufgebaut und ist maximal einen Meter hoch. Der Erlebnispädagoge Oliver Bokelmann führt die Kinder durch die zu bewältigenden Aufgaben. Die pädagogischen Ziele liegen zum einen in der Stärkung des Selbstvertrauens durch das Kennenlernen der persönlichen Grenzen, Ausprobieren eigener Strategien, Fehler-machen-dürfen, Reflexion des eigenen Verhaltens, Auseinandersetzung mit Unbekanntem und persönliche Erfolgsmomente. Zum anderen zielen die Angebote auf die Stärkung der Klassengemeinschaft durch Anerkennung und Wertschätzung der Leistungen anderer und durch die Bewältigung von gemeinsamen Aufgaben.

Die Kinder brauchen keine besondere Ausrüstung für das Training, lediglich feste Schuhe sind wichtig. Außerdem geben Sie Ihrem Kind bitte an diesem Tag eine Regenjacke mit, da das Programm bei jedem Wetter stattfindet.

Es gibt Sicherheitsvorkehrungen und speziell geschultes Personal. Die Unfallgefahr ist also gering. Dennoch ist eine Gesundheitsabfrage für uns verpflichtend. Sollte es irgendwelche gesundheitliche Einschränkungen bei Ihrem Kind geben, die für das Training relevant sind, schreiben Sie der Klassenlehrerin bitte eine entsprechende Mitteilung und geben diese Ihrem Kind im Vorfeld mit in die Schule.

Noten

Am Ende des 2. Schuljahres erhalten die Kinder zum ersten Mal Noten in ihrem Zeugnis. Im 2. Halbjahr der 2. Klasse werden die Kinder langsam an die Noten und ihre Bedeutung herangeführt. Wichtig ist uns die Vermittlung des Verständnisses für Noten. Leider stellen wir immer häufiger fest, dass die Noten einen enormen Druck auf Kinder und Eltern ausüben und missverstanden werden: Ein „sehr gut“ gibt es wirklich nur selten und auch für ein „gut“ muss fast alles richtig sein. Ein „befriedigend“ bedeutet: „Ich bin mit deiner Arbeit zufrieden, und du kannst es auch sein!“ und auch eine 4 („ausreichend“) reicht eben noch aus.

Grundlage der Leistungsbewertung sind die Kompetenzerwartungen der Richtlinien und Lehrpläne der Grundschule in NRW. Die Note im Zeugnis errechnet sich nicht aus schriftlichen Leistungen, sondern aus allen Beiträgen des Kindes. Sie berücksichtigt auch die individuelle Lernentwicklung und ist Grundlage für die weitere Förderung des einzelnen Kindes.

Bei der Leistungsbewertung werden im Laufe der Grundschulzeit schriftliche Arbeiten zunehmend stärker berücksichtigt. In Klassenarbeiten werden häufig zunächst Punkte verteilt und diese dann in Noten umgerechnet. In der Regel verwenden wir dazu diesen Schlüssel:

  • für 99%-100% der erreichbaren Punkte gibt es ein „Sehr gut“
  • für 90%-98% der erreichbaren Punkte gibt es ein „Gut“
  • für 75%-89% der erreichbaren Punkte gibt es ein „Befriedigend“
  • für 50%-74% der erreichbaren Punkte gibt es ein „Ausreichend“
  • für 15%-49% der erreichbaren Punkte gibt es ein „Mangelhaft“
  • 0%-14% der erreichbaren Punkte gibt es ein „Ungenügend“

Abweichungen von diesem formalen Umrechnungsschlüssel kann es durchaus geben, da bei uns pädagogische Aspekte im Vordergrund stehen.

Sie können Ihrerseits das Notenverständnis Ihres Kindes unterstützen, indem sie mit dem Kind gemeinsam schauen, was es alles gut gemacht hat und was es sich für die nächste Zeit vornehmen könnte. Wichtig ist, dass Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind nur kleine, tatsächlich schaffbare Schritte vornehmen. Dies gilt einerseits für Noten von Klassenarbeiten, besonders aber auch für die Zeugnisnoten.

Notfälle

Wenn sich ein Kind nicht gut fühlt, oder verletzt ist, kümmern wir uns sofort darum. Meistens reicht ein Pflaster oder ein Kühlpack.

In ernsteren Fällen werden umgehend die Eltern telefonisch informiert. Damit wir die Eltern oder eine andere Vertrauensperson Ihres Kindes erreichen können, benötigen wir neben der privaten Telefonnummer auch mindestens eine Notfallnummer. Sollte eine ärztliche Versorgung erforderlich sein, wird diese veranlasst. Verletzte oder kranke Kinder müssen in jedem Fall abgeholt werden.

Notfallzettel und Telefonnummern

Zu Beginn eines jeden Schuljahres erhalten die Eltern den „Notfallzettel“. Hier geben Sie uns bitte Ihre aktuellen Telefonnummern (Festnetz, mobil, ggf. auch Verwandte oder andere Vertrauenspersonen) an, damit wir Sie immer sofort erreichen können, falls in der Schule ein Notfall entsteht.

Bitte teilen Sie uns Änderungen Ihrer telefonischen Erreichbarkeit (z.B. Rufnummeränderungen) umgehend mit!

O

OGS

OGS bedeutet „Offene Ganztagsschule“. Die Everwordschule bietet nach dem Unterricht eine verlässliche Betreuung bis 16 Uhr an. Die Kinder, die hier angemeldet sind, erhalten Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebote. Die Räume der OGS befinden sich ringsum den kleinen Schulhof.

Die OGS ist auch oft in den Ferien geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter „Betreuung/OGS“.

P

Parken

Bitte fahren Sie weder morgens noch mittags mit dem Auto in die Straße „Am Wörden“, um Ihr Kind zu bringen bzw. abzuholen. Die Durchfahrt mit dem PKW ist zwischen 7.00 und 14.00 Uhr verboten. Vereinbaren Sie einen Treffpunkt mit Ihrem Kind, z.B. auf dem Parkplatz hinter der Turnhalle der ehemaligen Hauptschule.

Paten

Alle neuen Erstklässler werden bereits vor ihrem ersten Schultag mit einem persönlichen Brief ihres Paten aus dem kommenden 4. Schuljahr begrüßt. Die Paten helfen, sich in der Schule einzuleben: Sie verbringen die ersten Pausen mit den Erstklässlern und zeigen ihnen die Schule. Gemeinsam können verschiedene Aktivitäten unternommen werden, wie zum Beispiel das gemeinsame Frühstück, gemeinsame Ausflüge, das gegenseitige Vorstellen von Unterrichtsergebnissen und Projektarbeiten sowie sogar das gemeinsame Erarbeiten von Themen.

Pause

Jedes Kind braucht Pausen. Durch Frühstück, Bewegung und frische Luft können die Kinder Kraft sammeln, um sich danach wieder neu konzentrieren zu können. Die Pause ist aber auch Lernsituation: „Was soll ich machen?“, „Mit wem soll ich spielen?“, „Was tue ich, wenn es Streit gibt?“, „Was mache ich, wenn ich alleine bleibe?“. Diesen herausfordernden Fragen muss sich jedes Kind jeden Tag aufs Neue stellen.

Zwei große Hofpausen sind im Stundenplan verankert. Nur wenn es zu stark regnet, finden die großen Pausen im Klassenraum statt.

Während der großen Pausen ist der „Sport-draußen-Raum“ geöffnet. Dort können sich die Kinder Spielgeräte ausleihen. Die Ausleihe übernehmen Kinder aus der 4. Klasse.

Hofpausen: 9.40 – 10.00 Uhr und 11.30 – 11.45 Uhr

Besonders in der ersten Klasse werden jedoch auch zusätzliche Pausen gemacht, wenn sie nötig erscheinen.

Pinnwand

Im Eingangsbereich finden Sie unsere große Schul-Pinnwand. Hier finden Sie zahlreiche Informationen (z.B. auch vom Förderverein) oder Werbeplakate für externe Angebote.

Projektwoche

In einer Projektwoche ist alles anders. Es findet kein normaler Unterricht statt und die Klassen sind aufgelöst. Stattdessen werden neue altersgemischte Gruppen gebildet. Eine Projektwoche steht immer unter einem Motto oder orientiert sich an einem Thema. Sie kann einen sozialen, sachkundlichen, literarischen oder künstlerischen Schwerpunkt haben.

Eine gute Projektwoche ist sehr aufwändig. Daher findet sie nicht in jedem Schuljahr statt.

Über eine Projektwoche werden Sie rechtzeitig und ausführlich in Elternbriefen informiert und zur Mitarbeit eingeladen.

Quereinsteiger

Sollten Sie nach Freckenhorst ziehen, können Sie Ihr Kind jederzeit an der Everwordschule anmelden. Sollten Sie Freckenhorst verlassen, ist ein Schulwechsel ebenfalls jederzeit möglich.

In den meisten anderen Fällen ist ein Schulwechsel nur zum Schuljahreswechsel sinnvoll und möglich.

R

Regeln

Aktuell wird eine Erziehungsvereinbarung erstellt. Darin werden Grundlagen für eine gutes Miteinander an der Everwordschule definiert.

Unser Schulmotto wird lauten: MITEINANDER Tag für Tag – GEMEINSAM sind wir STARK!

Dabei gilt die Goldene Regel: Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem andern zu.

 

 

Religionsunterricht

Im Religionsunterricht werden die Kinder mit dem christlichen Glauben in seiner jeweiligen konfessionellen Ausprägung vertraut gemacht. Grundlage für den Unterricht sind die jeweiligen Richtlinien und Lehrpläne.

Seit dem Schuljahr 2018/19 wird der Religionsunterricht an der Everwordschule im Klassenverband  konfessionell-kooperativ erteilt, d.h., dass evangelische und katholische Kinder am gleichen Unterricht teilnehmen. Alle Kinder werden mindestens einmal pro Grundschulezeit von einer katholischen und einer evangelischen Lehrkraft unterrichtet.

Alle Kinder – gleich welcher Religion – dürfen am Religionsunterricht teilnehmen.

Eltern haben auch das Recht, ihr Kind vom Religionsunterricht abzumelden. Dafür ist eine schriftliche Erklärung notwendig, die Sie zu Beginn eines Schuljahres einreichen können. Die Befreiung vom Religionsunterricht gilt dann bis zum Ende der Grundschulzeit oder bis zu Ihrem schriftlichen Widerruf. Kinder, die nicht am Relgionsunterricht teilnehmen, besuchen für die Zeit der Religionsstunden eine andere Lerngruppe und werden vorab von der Klassenleitung mit Arbeitsmaterial versorgt. Dies gilt auch dann, wenn der Religionsunterricht an Randstunden liegt.

S

Sachschäden

Eine Haftpflichtversicherung für Sachschäden und/oder Verluste, die Kindern in der Schule entstehen, gibt es nicht. Finanziellen Ersatz gibt es nur bei der Beschädigung von Brillen. Private Dinge werden für den Unterricht auf eigenes Risiko zur Verfügung gestellt und im Schadensfall nicht ersetzt. Hier ist ggf. die private Haftpflichtversicherung in Anspruch zu nehmen. Wägen Sie daher immer ab, ob der Gegenstand, der mitgebracht werden soll, leicht kaputtgehen kann und ob der eventuelle Verlust zu akzeptieren ist.

Sachunterricht

Der Sachunterricht in der Grundschule gehört neben Deutsch und Mathematik zu den Hauptfächern. Die Themen sind eng verknüpft mit den Themenfeldern des Deutschunterrichts im Sprach- und Lesebuch. Durch seinen Bezug zu aktuellen Themen wie Jahreszeiten, Kalender, Festen, Umwelt, Kinder im Straßenverkehr, Schulweg, Medien … greift er Themen aus der Lebenswirklichkeit der Kinder auf. Ferner rücken das richtige Miteinander in der Klasse, Berufsfelder wie Feuerwehr und zahlreiche andere Interessengebiete in den Mittelpunkt des Sachunterrichts. Zum Sachunterricht gehört auch die Entwicklung des richtigen Miteinanders in der Klasse. Themenbereiche wie Tiere, der menschliche Körper, Magnetismus, Kartografie, Wasser, Strom, verschiedene Zeitepochen wie das Mittelalter oder die Steinzeit, aber auch biologische und geografische Themen wie Wald, Wetter und Freckenhorst zählen zu den wichtigen Gebieten.

Sachunterricht beinhaltet entdeckendes Lernen, gibt den Schülern Raum für Experimente, Vermutungen, Forscherdrang, sachorientiertes Arbeiten und bildet somit die Basis für problemlösendes Denken. Die Kinder erwerben Fähigkeiten und Methoden wie vergleichen, überprüfen, messen, beobachten, recherchieren, zeichnen, Inhalte und Ergebnisse erklären, darstellen … diese Fähigkeiten sind für viele weitere nicht nur schulische Bereiche von großer Bedeutung. Der Sachunterricht hilft den Kindern, ihre Lebensumwelt zu erkunden, fragend wahrzunehmen und besser zu verstehen. Im Handeln erschließen sich Kinder die Welt. Wir stellen den Kindern Materialien wie Sachtexte, Experimentierkästen und Themenkisten zu vielen Fachgebieten zur Verfügung, sodass sie zu eigenen Entdeckungsreisen angeregt werden. Außerschulische Lernorte und Projekte unterstützen die Arbeit.

Schreibschrift

An unserer Schule wird zurzeit die „Grundschrift“ als Ablösung der „Vereinfachten Ausgangsschrift“ erprobt. Die Kriterien, die an eine Schrift gestellt werden, sind Formklarheit, Leserlichkeit und Geläufigkeit. Den Schülern soll die Entwicklung einer eigenen Schrift ermöglicht werden, die ihren individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten gerecht wird. Die Grundschrift ist eine teilverbundene Schrift, die von der Klasse 2 bis 4 in regelmäßigen Sequenzen geübt, ausgebildet und im Austausch miteinander reflektiert wird.

Schriftliche Arbeiten

In der Schuleingangsphase werden schriftliche Übungen vor allem zur Diagnose eingesetzt. In Klasse 2 werden die Kinder mit Tests in Deutsch und Mathematik an schriftliche Arbeiten herangeführt. Erst im 2. Halbjahr des 2. Schuljahres werden langsam die Noten in ihrer Bedeutung mit den Kindern gemeinsam erarbeitet. Pro Halbjahr werden etwa 2-3 Arbeiten pro Lernbereich geschrieben. Oft werden die Klassenarbeiten vom Lehrer-Jahrgangsteam gemeinsam erstellt und dann in den parallelen Klassen die gleichen Arbeiten geschrieben. Es gilt für alle Klassenarbeiten ein einheitlicher Notenschlüssel. Alle schriftlichen Arbeiten sind von den Eltern zu unterschreiben.

Deutscharbeiten umfassen die Bereiche „Rechtschreibung“ und „Sprache untersuchen“. Zu ihren selbst verfassten Texten erhalten die Kinder kriterienorientierte Rückmeldungen.

Ab Klasse 3 werden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch Klassenarbeiten geschrieben, die nur in den Fächern Deutsch und Mathematik benotet werden. (Englischarbeiten können vom Lehrer mit Rückmeldungen wie „well done“ oder „keep on trying“ bewertet werden.)

Schulanmeldung

Die Schulanmeldung für das 1. Schuljahr findet im November statt.

Eltern schulpflichtiger Kinder werden über den Termin vom Schulverwaltungsamt  der Stadt Warendorf informiert.

Schulpflicht: Alle Kinder, die bis zum 30. September 6 Jahre alt werden sind schulpflichtig.

Zur Schulanmeldung bringen die Eltern das Familienstammbuch oder eine Geburtsurkunde des Kindes mit. Außerdem brauchen wir ein Foto des Kindes.

Wenn möglich soll das Kind zur Schulanmeldung mitkommen. Nachdem die Formalitäten im Sekretariat bei Frau Janz erledigt sind, wird das Kind und seine Eltern zu einem kurzen Kennenlernen von der Schulleitung begrüßt. Hier können die Eltern auch schon erste wichtige Fragen loswerden.

Eltern, die sich für eine Anmeldung ihres Kindes an der Everwordschule interessieren, können sich bereits im September/Oktober auf einem „Abend der offenen Tür“ ausführlich über das Konzept der Schule informieren.

Zurückstellungen vom Schulbesuch können von Eltern erst nach der Anmeldung beantragt werden. Zurückstellungen sind nur aus schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen möglich. Darüber entscheidet die Schulleitung auf Grundlage des schulärztlichen Gutachtens. Eltern, die eine Zurückstellung wünschen, sollten frühzeitig und gründlich mit der Schulleitung darüber beraten.

Vorzeitige Einschulungen sind möglich und können bei der Schulleitung beantragt werden. Die Entscheidung trifft die Schulleitung. Ob eine vorzeitige Einschulung in Betracht gezogen werden soll, muss gut überlegt sein. Vor allem die ErzieherInnen in der Kita können Eltern hierbei gut beraten. Wichtige Hinweise kann auch der Kinderarzt geben. Eine gründliche Beratung mit der Schulleitung ist unerlässlich.

Nach der Schulanmeldung findet bereits im November/Dezember der Schulparcours statt (s. Schulparcours). Im Frühjahr werden alle zukünftigen Schulkinder im Gesundheitsamt zur schulärztlichen Untersuchung vorgestellt. Die Kindergartengruppen besuchen kurz vor den Sommerferien eine Klasse des 1. Schuljahres. Auch bei der Lesereise im Mai machen die zukünftigen Erstklässler mit ihrer Kindergartengruppe schon mit.

Wenige Tage vor den Sommerferien findet ein Elternabend statt, an dem die Eltern unter anderem die Klasseneinteilung erfahren und die in der Regel auch schon die Klassenlehrerin kennenlernen.

Schulbücher

Alle Schulbücher werden von der Schule besorgt. Laut Schulgesetz sind die Eltern dazu verpflichtet, für Schulbücher pro Schuljahr 12 € „Eigenanteil“ zu entrichten. In der Regel leihen sich die Kinder ein Buch für ein Schuljahr aus. Von der Schule ausgeliehene Bücher müssen mit einem Umschlag versehen werden. Bei Beschädigung oder Verlust müssen die Bücher von den Eltern ersetzt werden. (siehe „Eigenanteil“)

Schuleingangsphase

Der Begriff „Schuleingangsphase“ bezeichnet das erste und zweite Schuljahr. An der Everwordschule ist es uns besonders wichtig, jedes Kind vom ersten Schultag an so gut wie möglich zu fördern. Dafür pflegen wir intensive Kontakte zu den örtlichen Kindergärten, um die Kinder bereits vor dem ersten Schultag kennen zu lernen. Im ersten Schuljahr arbeiten wir seit 2010 sehr erfolgreich mit unserem sozialpädagogischen Konzept. (siehe „Ich kann Schule“)

Schulfest

Das große Schulfest findet alle vier Jahre statt, sodass jedes Kind im Rahmen seiner Grundschulzeit einmal an diesem Fest teilgenommen hat. Über das Schulfest werden Sie vorab informiert und zur Mitgestaltung herzlich eingeladen.

Schulgarten

Unser Schulgarten soll bald wieder mehr genutzt und gepflegt werden. Er befindet sich hinter dem „Anbau“ bei den Räumen 15-18.

Schulkonferenz

Schulkonferenz ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Schule und besteht an unserer Schule aus sechs gewählten Elternvertretern und sechs von der Lehrerkonferenz gewählten Lehrkräften. Diese zwölf Mitglieder beraten und entscheiden gemeinsam über die Unterrichtsgestaltung und die Schulentwicklung an unserer Schule. Die Schulkonferenz entscheidet zum Beispiel, welche Lehrwerke eingesetzt werden, wann die beweglichen Ferientage gesetzt werden, ab wann im Zeugnis Noten stehen, welche neuen Projekte ins Schulprogramm aufgenommen werden… In der Schulkonferenz wird ggf. eine neue Schulleiterin oder ein neuer Schulleiter gewählt.

Herr Stricker ist als Schulleiter Vorsitzender der Schulkonferenz. Die Schulleitung hat bei Abstimmungen kein Stimmrecht. Nur bei Stimmengleichheit kann der Schulleiter durch seine Stimme eine Entscheidung herbeiführen.

 (siehe Elternmitwirkung)

Schullaufbahnempfehlung – Übergang in die weiterführende Schule

Nach dem ersten Halbjahr des 4. Schuljahres muss die wichtige Entscheidung getroffen werden, welche weiterführende Schule ein Kind nach der Grundschulzeit besuchen soll. Die Anmeldung zu den Schulen der Sekundarstufe I erfolgt in Warendorf im Februar.

Schon im November des Vorjahres laden wir zu einem Elternabend ein. Hier bieten wir Informationen über

  • die Möglichkeiten weiterführender Schullaufbahnen im Schulsystem unseres Bundeslandes NRW,
  • das weiterführende Schulangebot in der Stadt und im Kreis Warendorf,
  • Übergangsvoraussetzungen

und möchten Eltern hiermit Entscheidungshilfen für die Schulwahl geben.

Die Klassenkonferenzen der 4. Jahrgänge berät über die geeignete Schullaufbahn für ein Kind. Im Anschluss daran führen wir eine individuelle und gründliche Elternberatung durch. Das Halbjahreszeugnis enthält eine schriftliche Schulformempfehlung für Ihr Kind. Dabei ist auch die Empfehlung von mehr als einer Schulform möglich, für die ein Kind geeignet erscheint.

Die Wahl der weiterführenden Schule in der Sekundarstufe I liegt nach Beratung durch die Grundschule ausschließlich im Verantwortungsbereich der Eltern.

Schulparcours

Im März eines jeden Jahres findet in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten unser Schulparcours statt. Die Kinder, die zuvor an der Everwordschule angemeldet worden sind, kommen in ihrer Kindergartengruppe gemeinsam mit ihren ErzieherInnen zum Schulparcours und erhalten einen Einblick in die Schule: Sie erleben eine erste kleine ‚Schulstunde‘, eine Bewegungsstation und einen Stationslauf mit unterschiedlichen Aufgaben. Gemeinsam mit den ErzieherInnen werten wir den Parcours anschließend aus und geben den Eltern eine Rückmeldung in Form von Förderempfehlungen mit. Zeitnah bieten wir eine Gesprächsmöglichkeit in den Kindergärten an. Ziel des Parcours ist es, frühzeitig Fördermöglichkeiten für einen guten Start in die Schule aufzuzeigen.

Schulsozialarbeit/ Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets

Frau Bertzik ist die zuständige Schulsozialarbeiterin der Everwordschule. Sie steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Die Kontaktdaten von Frau Bertzik finden Sie unter Kontakt auf unserer Homepage. Sie können jedoch auch im Sekretariat anrufen. Wir vermitteln Ihr Anliegen gerne weiter.

Seit 2011 gibt es das Bildungs- und Teilhabepaket. Die Leistungen sollen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verschiedene Aktivitäten in Schule und Freizeit ermöglichen. Es können zum Beispiel Leistungen für

  • persönlichen Schulbedarf,
  • gemeinschaftliches Mittagessen,
  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben,
  • eintägige Schulausflüge,
  • mehrtägige Klassenfahrten,
  • ergänzende angemessene Lernförderung,
  • Schülerfahrkosten

beantragt werden.
Voraussetzung ist, dass für das jeweilige Kind eine der folgenden Leistungen bezogen wird:

Grundsicherung für Arbeitsuchende (Leistungen nach SGB II)

  • Grundsicherung im Alter, bei Erwerbsminderung oder andere Sozialhilfeleistungen (Leistungen nach SGB XII)
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
  • Kinderzuschlag
  • Wohngeld und Kindergeld

Unterstützungen des Bildungs- und Teilhabepakets können beim Jobcenter beantragt werden: 02581/53-5892

Schülerbücherei

In der Everwordschule gibt es eine kleine und zukünftig kindgerecht organisierte Schülerbücherei. Diese ist im Schuljahr 2019/20 geschlossen und wird voraussichtlich im Schuljahr 2020/21 wieder eröffnet. Dann können sich die Kinder der Everwordschule Bücher ausleihen und auch zum Lesen mit nach Hause nehmen. Die Umstellung auf das digitale Ausleihsystem nimmt leider einige Zeit in Anspruch, da alle Bücher erfasst, in kindgerechte Systematiken eingeteilt und das Ausleihsystem organisiert werden müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis und etwas Geduld.

Neben der Schülerbücherei besuchen die Kinder regelmäßig in Unterrichtsgängen die Bonifatiusbücherei.

Schwimmunterricht

Der Jahrgang 3 hat Schwimmunterricht. Dieser Schwimmunterricht wird von bis zu drei LehrerInnen erteilt und findet im Hallenbad oder im Freibad in Warendorf statt. Wir fahren mit dem Bus dorthin.

Für den Schwimmunterricht braucht Ihr Kind Badeanzug oder Badehose und ein Handtuch. Die Kinder duschen sich vor und nach dem Schwimmen ab. Aus Zeitgründen muss auf Seife und Shampoo verzichtet werden. Die Haare können nicht gründlich geföhnt werden, geben Sie daher Ihrem Kind eine warme Mütze mit in die Schwimmtasche, die es nach dem Schwimmunterricht aufsetzen kann. Sinnvoll ist es, Kindern mit langen Haaren eine wasserundurchlässige Badekappe mitzugeben. Die Schwimmtasche wird am selben Tag wieder mit nach Hause genommen.

Sexualerziehung (und Befreiung?)

Die Sexualerziehung ist Teil des natürlichen und verfassungsmäßig verankerten Erziehungsrechts und der Erziehungspflicht der Eltern. Die Schule ist zur Sexualerziehung verpflichtet; diese ergänzt die Sexualerziehung durch die Eltern. Ihr Ziel ist es, die Schüler altersgemäß mit den biologischen, ethischen, sozialen und kulturellen Fragen der Sexualität vertraut zu machen. Sie soll die Schüler zu verantwortungsbewussten, eigenverantwortlichen und sittlich begründeten Entscheidungen, insbesondere in Ehe und Familie, und zur Toleranz gegenüber anderen Lebensweisen befähigen. Angesichts der Bedeutung der sexuellen Sozialisation und der sexuellen Identitätsfindung für die Persönlichkeitsentwicklung muss die Schule bei der Sexualerziehung besonderen Wert auf die Mitwirkung der Eltern legen. Lehrerinnen und Lehrer sind zur besonderen Toleranz und Rücksicht gegenüber den unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen und verschiedenen Wertvorstellungen der Eltern zu Fragen menschlicher Sexualität verpflichtet. Bedenken von Erziehungsberechtigten aus kulturellen oder religiösen Gründen sind auch deshalb besonders ernst zu nehmen, weil ein Anspruch auf Befreiung von diesem Unterricht nicht besteht. Das Schulordnungsgesetz gebietet es, dass die Schule Ziele, Inhalte und Methoden der Sexualerziehung den Erziehungsberechtigten bekannt gibt, begründet und mit ihnen berät.

Soziales Netzwerk

Im „Sozialen Netzwerk Freckenhorst“ treffen sich auf Initiative der Grundschule und der Kindertageseinrichtungen in Freckenhorst seit 2011 alle, die auf irgendeine Weise mit und für die Kinder Freckenhorsts arbeiten (bildend, beratend, behandelnd, betreuend, therapeutisch, …) . Unser Ziel ist es, sich zu kennen, kurze Wege zu schaffen, Kommunikation und Kooperation zu fördern.

Sozialpädagogische Fachkraft in der Schuleingangsphase

Seit 2011 steht der Everwordschule eine feste Stelle für sozialpädagogische Förderung in der Schuleingangsphase zur Verfügung. Unsere Sozialpädagogin ist Frau Iking.

(s. Ich kann Schule)

Sportunterricht

Ziel des Sportunterrichts ist die Weiterentwicklung der körperlichen und auch der sozialen Fähigkeiten der Kinder sowie das Kennenlernen unserer Spiel- und Sportkultur. Dabei ist es wichtig, dass die Kinder Freude an der Bewegung haben.

Für den Sportunterricht brauchen die Kinder geeignete Kleidung und Turnschuhe. Der Turnbeutel bleibt in der Regel am Garderobenhaken Ihres Kindes vor dem Klassenraum.

Im Sportunterricht dürfen keine Schmuckstücke getragen werden. Lange Haare müssen mit einem Haargummi zusammengehalten werden.

Der Sportunterricht findet in der Turnhalle der ehemaligen Hauptschule statt.

Sport-draußen-Raum

Im „Sport-draußen-Raum“ befinden sich eine Fülle von Spiel- und Sportgeräten, die von den Kindern während der Pause und in „Sport-draußen-Stunden“ genutzt werden können. Jedes Kind besitzt eine Ausleihkarte. Die Ausleihe wird von Kindern des 4. Schuljahres durchgeführt.

Sprechzeiten

Bei Bedarf stehen alle Klassen- und FachlehrerInnen sowie die Sozial- und Sonderpädagoginnen und die Schulleitung für Elterngespräche zur Verfügung. Bitte melden Sie sich im Sekretariat, um einen Termin zu vereinbaren. (siehe Sprechstunden)

Stimmgewaltig

Dieses Projekt steht für die Kinder des 1. Jahrgangs an: „Stimmgewaltig“ mit einer Theaterpädagogin. Der Einsatz der Stimme ist in der Schule für jedes Kind von entscheidender Bedeutung. Eine Woche lang werden die Klassen täglich eine Stunde die Stimme trainieren, erproben und entfalten. Dies kann ein wertvoller Beitrag zur Stärkung des Selbstbewusstseins, zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zur eigenen Präsenz im Klassenzimmer sein. Der Stundenplan ändert sich durch dieses Projekt nicht.

Stopp-Regel

s. Regeln

Stundentafel

Unterrichtsfächer

Wochenstunden

1. Klasse
21-22
2. Klasse
22-23
3. Klasse
25-26
4. Klasse
26-27
Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Förderunterricht 12 12 14-15 15-16
Kunst, Musik 3-4 3-4 4 4
Englisch 2* 2 2 2
Religionslehre 2 2 2 2
Sport 3 3 3 3

* beginnend im 2. Halbjahr des 1. Jahres

T

Tornister und Tornisterkontrolle

Kinder tragen gern alles mit sich. In den Tornister gehört aber nur aktuelles Material, das wirklich benötigt wird. So schonen Sie den Rücken Ihres Kindes, denn wir legen Wert darauf, dass jedes Kind seinen Tornister selbst trägt.

Nicht selten kommen sie mit einem Schultornister zum Unterricht, der so schwer ist, dass Haltungsschäden die Folge sein können. Das Gewicht des Schultornisters sollte deshalb 10-12 Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten. Beispiel: Ein Kind mit Körpergewicht 25 kg sollte einen Tornister von höchstens 2,5 kg tragen.

Mit den KlassenlehrerInnen wird abgesprochen, welche Unterrichtsmaterialien in der Schule bleiben können und welche Materialien nur an bestimmten Tagen mitgebracht werden müssen. Im Klassenraum hat jedes Kind ein eigenes Fach zum Verstauen von Heften, Büchern und Material.

In den Klassen 1 und 2 müssen Eltern zum Wochenende als Ritual immer gemeinsam mit Ihrem Kind einüben, den Tornister zu kontrollieren, alles abzuheften, auf Vollständigkeit zu überprüfen, Unnötiges herauszunehmen und Stifte anzuspitzen. Ab dem zweiten Halbjahr der Klasse 2 und spätestens in Klasse 3 sollte Ihr Kind das alleine können.

Nutzen Sie die Ferien, um gemeinsam mit Ihrem Kind das Material (Mappen, Hefte, Tasche, Etui, Turnbeutel, Malsachen, Hausschuhe…) zu überprüfen und falls nötig zu vervollständigen oder zu erneuern.

Streng verboten sind im Tornister: Computerspiele, Handys, Messer, Laserpointer,…

U

Übergang weiterführende Schulen

s. Schullaufbahnempfehlung

Unfallschutz

Alle Schulkinder sind über den Gemeindeunfallversicherungsverband (GUVV) unfallversichert. Das gilt für den direkten Schulweg sowie für Schulveranstaltungen. Bitte melden Sie einen Unfall Ihres Kindes auf dem Schulweg unverzüglich unserer Sekretärin Frau Janz. Kosten, die durch ärztliche Behandlung entstanden sind, werden dann über den GUVV abgerechnet. Entsprechend verfahren wird bei Unfällen, die sich in der Schule ereignen.

Unterrichtszeiten

Es klingelt vor der 1. Stunde bereits um 7.55 Uhr. Die Kinder werden vom Aufstellplatz in die Klassen geholt. Um 8.00 Uhr klingelt es erneut und der Unterricht beginnt.

  1. Stunde: 08.00-08.45 Uhr
  2. Stunde: 08.45-09.30 Uhr mit anschließender Frühstückspause von 9.30-9.40 Uhr  und großer Pause von 09:40-10:00 Uhr
  3. Stunde: 10.00-10.45 Uhr
  4. Stunde: 10.45-11.30 Uhr mit anschließender großer Pause von 11:30 – 11:45 Uhr
  5. Stunde: 11.45-12.30 Uhr
  6. Stunde: 12.35-13.20 Uhr

V

VERA

Alle Schülerinnen und Schüler nehmen im zweiten Halbjahr der Klasse 3 an den zentralen Lernstandserhebungen VERA (Vergleichsarbeiten) teil. Diese werden zeitgleich in vielen Bundesländern in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben. Sie überprüfen Standards und ermitteln, welche Lernergebnisse die Kinder erreichen.

Die Ergebnisse der Lernstandserhebung werden nicht als Klassenarbeit gewertet. Wenn Ihr Kind aber aufgrund der bisherigen Leistungen zwischen zwei Noten steht, können positive VERA-Ergebnisse bei der Festlegung der Zeugnisnote ergänzend herangezogen werden (negative VERA-Ergebnisse nutzen wir dafür nicht).

Verkehrserziehung

In den ersten Schulwochen des 1. Schuljahres findet die Verkehrsunterweisung mit der Polizei statt. Hier werden die Kinder über Verhalten und Gefahren auf dem Schulweg informiert. Wir empfehlen den Eltern sehr, an diesem Termin ebenfalls teilzunehmen. Im Vorfeld werden Sie über den genauen Termin schriftlich informiert.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Verkehrserziehung ist die Radfahrausbildung mit Prüfung im 4. Schuljahr. 

Verkehrserziehung in der Schule kann immer nur eine Ergänzung der Verkehrserziehung durch die Eltern sein.

Versetzung

Ihr Kind geht innerhalb der Schuleingangsphase ohne Versetzung von Klasse 1 in Klasse 2 über.

Der Übergang in die Klassen 3, 4 und 5 beruht hingegen auf einer Versetzung. Ein Kind wird versetzt, wenn in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden. Das Kind wird auch dann versetzt, wenn aufgrund der gesamten Entwicklung zu erwarten ist, dass in der nächst höheren Klasse eine hinreichende Förderung und eine erfolgreiche Mitarbeit möglich sind. Schüler, deren Versetzung gefährdet ist, erhalten zusätzlich zum Zeugnis am Ende des Schulhalbjahres eine individuelle Lern- und Förderempfehlung (erstmals am Ende des ersten Halbjahres des 2. Schuljahres).

Auf Antrag der Eltern kann ein Kind im Verlauf eines Schuljahres in die jeweils untere Jahrgangsstufe zurücktreten, wenn es in der bisherigen Klasse nicht mehr erfolgreich mitarbeiten kann. Darüber entscheidet die Klassenkonferenz, bestehend aus allen in der Klasse unterrichtenden Lehrkräften unter Beratung der Schulleitung.

Sollte die nächste Versetzung gefährdet sein oder eine Zurückstellung in Betracht gezogen werden, ist es vor allem wichtig, dass die Eltern und die beteiligten LehrerInnen ausführlich darüber beraten um gemeinsam den besten Platz und den besten Weg für das betroffene Kind zu finden.

Voltigieren – Heilpädagogisches Reiten

Diese Fördermaßnahme wird von Frau Schulze Versmar geleitet. Pro Jahr stehen 10 Plätze für Kinder des 3. Jahrgangs zur Verfügung.

Die Auswahl der Teilnehmer legen die KlassenlehrerInnen zusammen mit Frau Schulze Versmar fest. Das Heilpädagogische Voltigieren findet einmal wöchentlich auf dem Hof Schulze Niehues statt.

Vertretungsunterricht

Vertretungsunterricht gehört zum Alltag. An der Everwordschule sind immer über 20 Lehrkräfte tätig. Vor allem durch Erkrankungen, manchmal auch durch Fortbildung kann es zu Ausfällen kommen. Die Schulleitung organisiert den Vertretungsunterricht und achtet vor allem darauf, dass die Klassen dennoch gut, solide und verantwortungsvoll mit Unterricht zu versorgt sind und dass Beeinträchtigungen des Unterrichts auf alle Klassen möglichst gleichmäßig verteilt werden. Damit eine Klasse, in der die LehrerIn fehlt, geeignetes Arbeitsprogramm hat, gibt die LehrerIn bei der Krankmeldung immer auch an, was zu tun ist. Bei Bedarf werden umfangreichere Arbeitsmappen mit geeigneten Aufgaben zur selbständigen Arbeit zusammengestellt. Klassen, deren LehrerInnen länger krank waren, werden danach so gut es geht geschont.

Möglichkeiten zur Organisation von Vertretungsunterricht:

  1. Vertretungsreserve des Schulamtes

Bei personellen Engpässen unterstützt uns das Schulamt so gut es geht. Wir haben die Möglichkeit, sogenannte „Pool-Kräfte“ anzufordern. Dies ist vor allem bei Langzeiterkrankungen angezeigt. Leider stehen dem Schulamt Warendorf momentan keine Poolkräfte zur Verfügung, die flexibel angefordert werden können.

  1. Ausfall von Förderstunden:

Für Jahrgang gibt es momentan eine zusätzliche Förderstunde. Sollte gleichzeitig aber eine Klasse ohne LehrerIn sein, muss diese zusätzliche Förderstunde ausfallen und diese LehrerIn übernimmt die Vertretung, denn der Klassenunterricht hat Vorrang.

  1. Auflösung von Doppelbesetzungen:

In einigen Klassen gibt es gelegentlich Doppelbesetzungen, das heißt,  der Unterricht wird von zwei LehrerInnen erteilt. Solche Doppelbesetzungen können im Bedarfsfall aufgelöst werden und die frei gewordenen LehrerIn übernimmt die Vertretung.

  1. Betreuung von zwei benachbarten Klassen durch eine LehrerIn:

Eine LehrerIn kann auch im Notfall zwei Klassen auf einmal betreuen. Die Türen bleiben dabei geöffnet, und die LehrerIn wechselt immer wieder den Raum. Für diese Form des Unterrichts eignet sich besonders die Stillarbeit.

  1. Zusammenlegen von zwei Klassen:

Eine LehrerIn kann eine doppelte Klasse, also 40-50 Kinder unterrichten. Das muss allerdings inhaltlich passen und es ist für alle Beteiligten anstrengend.

In Englisch kann z.B. auch ein Film zusammen angeschaut oder in Musik zusammen gesungen werden.

  1. Zusammenlegen von Sport

Sportstunden können in Vertretungsfällen verschoben und parallel gelegt werden. Dann wird eine große Gruppe aus zwei Klassen von einer LehrerIn betreut. Seitdem wir die große Hauptschulhalle nutzen, können solche Sportstunden auch drinnen stattfinden. Oder es entsteht die „Sport-draußen-Stunde“. Diese Form von Vertretung wird, wenn möglich eher am Ende des Schultages eingesetzt, z.B. in der 5. und 6. Stunde (die Alternative wäre Unterrichtsausfall).

  1. Verteilen:

Das „Aufteilen“ einer Schulklasse kann eine sehr effektive und nachhaltige Form von Vertretungsunterricht sein.

Eine Klasse wird in 5-6 Kleingruppen aufgeteilt und mit einem klaren Arbeitsplan in die Nachbarklassen geschickt. Dort arbeitet jedes Kind sein Programm ab. In einer späteren Stunde am gleichen oder am nächsten Tag sollte kontrolliert werden können, wie viel die Kinder geschafft haben. Die Kinder werden bei dieser Variante sinnvoll beschäftigt. Sie erproben darüber hinaus, selbstbestimmt zu arbeiten und auch mit Störungen zurecht zukommen: Wenn z.B. die Klasse, in der sie zu Gast sind, gerade singt oder ein spannendes Kreisgespräch führt, müssen die verteilten Kinder trotzdem versuchen, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren und zu Ergebnissen zu kommen. Manchmal wird es auch sehr eng in den Klassen. Dann kann es auch mal sinnvoller sein, einen Stuhl mit auf den Flur zu nehmen, ihn an die Heizung zu stellen und am Fensterbrett zu arbeiten.

Nur die Klassen des 1. Schuljahres werden niemals verteilt, aber sie erleben es, wenn ab und zu mal Gäste kommen.

  1. Überstunden

Den LehrerInnen können Überstunden angeordnet werden. Aber: Überstunden greifen in das Privatleben der LehrerInnen ein, sie können kaum „abgefeiert“ werden, und sie werden schlecht bezahlt.

  1. Schwimm-Begleitung:

Schwimmen muss immer doppelt besetzt sein. Fehlt eine Schwimmlehrerin, wird manchmal eine Mutter oder ein Vater gefragt, ob sie zur Begleitung der Gruppe bereit sind. Manchmal nutzen wir diese Möglichkeit auch, um eine Lehrerin aus dem Schwimmunterricht herauszunehmen um sie dann in einer anderen Klasse zur Vertretung einzusetzen. Schwimmbegleitung als Möglichkeit zur Vertretung ist aber nicht grundsätzlich geeignet, denn die Sicherheitsbestimmungen im Schwimmunterricht sind streng. Die Begleiter tragen eine hohe Verantwortung.

  1. Hilfe von außen

Zum Beispiel in den Schuljahren 13/14 und 14/15 ist es zu Engpässen im Fach Religion gekommen. Sowohl aus der evangelischen als auch aus der katholischen Gemeinde erhielten wir personelle Hilfe zur Durchführung des Religionsunterrichts. Für diese tolle Hilfe sind wir außerordentlich dankbar!

  1. Unterrichtsausfall:

Das ist immer die allerletzte Lösung. Unterrichtsausfall findet fast gar nicht statt. In der Regel schaffen wir es, die Kinder bis zum offiziellen Unterrichtsschluss immerhin zu betreuen (z.B. „Sport draußen“). Ohnehin wäre Unterrichtsausfall in der Grundschule auch nur sehr schwer zu organisieren, da wir die Kinder nicht einfach nach Hause schicken können. Sollte Unterrichtsausfall unumgänglich sein, wird dies spätestens einen Tag vorher angekündigt.

W

Waldprojekt

Dieses Projekt wird im 3. Jahrgang angeboten. Es findet an zwei Vormittagen im Wald statt und besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil wird von einer Umweltpädagogin gestaltet und hat einen umwelt- und erlebnispädagogischen Schwerpunkt. Teil 2 ist „Die rollende Waldschule“ mit einem Förster und hat einen eher naturwissenschaftlichen Charakter.

Z

Zirkusprojekt

2012 fand an der Everwordschule zum ersten Mal ein einwöchiges Zirkusprojekt mit dem Zirkus „Casselly“ statt. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und soll daher im Turnus von 4 Jahren wieder durchgeführt werden. Jedes Schulkind kann so im Laufe seiner Grundschulzeit einmal Zirkuskind sein. Der nächste Zirkusbesuch findet im März 2020 statt.

Zeugnis (Ankreuzzeugnis)

Die Kinder erhalten im 1. sowie 2. Schuljahr jeweils zum Schuljahresende sowie im 3. und 4. Schuljahr zum Halbjahres- und zum Schuljahresende Zeugnisse. Noten gibt es erst ab Klasse 2.

Im 4. Schuljahr erhalten die Kinder reine Ziffernzeugnisse, zum Halbjahr ergänzt durch die begründete Schulformempfehlung.

Für die Jahrgänge 1-3 wurden 2011 die so genannten „Ankreuzzeugnisse“ eingeführt. Diese wurden im Schuljahr 2017/18 nochmals überarbeitet und angepasst.

Zeugnisausgabe

Die Zeugnisausgabe zum Schuljahresende findet in der Regel am Mittwoch, also zwei Tage vor den Sommerferien statt. Dieser Termin hat zwei Gründe:

  1. Die Schule ist verpflichtet, den Eltern Gelegenheit für Nachfragen bei Unstimmigkeiten im Zeugnis zu geben (obwohl wir eigentlich davon ausgehen, dass alles vorher z. B. auf dem Elternsprechtag gesagt wurde und keine „bösen Überraschungen“ im Zeugnis warten). Falls Sie dennoch dringenden Gesprächsbedarf haben, der vor den Ferien noch erledigt werden muss, können Sie diesen am Donnerstag telefonisch im Sekretariat anmelden. Die Klassenleitung wird dann Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
  2. Wir brauchen für die Schülerakten ein von den Eltern unterschriebenes Exemplar des Zeugnisses. Erfahrungsgemäß ist das nach den Sommerferien immer etwas schwierig und dauert lange. Deshalb erhält jedes Kind am Mittwoch zunächst eine Kopie, die es am Donnerstag oder Freitag bitte unterschrieben wieder mitbringt. Das Original bekommen dann alle Kinder am letzten Schultag.

Die Zeugnisausgabe der Halbjahreszeugnisse findet in der Regel am letzten Freitag im Januar (oder Anfang Februar) statt. Dabei bekommen die Kinder Original und Kopie zusammen ausgehändigt und bringen die unterschriebene Kopie am darauffolgenden Montag wieder mit in die Schule.

Zurückstellung

Eine Zurückstellung vom Schulbesuch ist für schulpflichtige Kinder (Schulanfänger) nur bei schweren gesundheitlichen Gründen möglich. Sollten Sie diesen Schritt in Erwägung ziehen, sprechen Sie die Schulleitung spätestens bei der Schulanmeldung darauf an.

Eine Zurückstellung  / Rückversetzung in die vorhergehende Jahrgangsstufe kann von den Eltern / Erziehungsberechtigten jederzeit beantragt werden. (Weitere diesbezügliche Informationen finden Sie unter „Versetzung“.)

Zusammenarbeit

Wir wünschen uns eine gute Zusammenarbeit mit allen Menschen, die mit uns und unserer Schule zu tun haben. Für konstruktive Anregungen sind wir jederzeit offen und dankbar.

Unser Motto: Wir sollten gut miteinander und nicht schlecht übereinander sprechen.